Pflege – Im Sommer

Rosenpflege im Sommer wird Ihre Rose erfreuen, denn so kann sie ihre volle Blütenpracht entfalten. Außerdem helfen die richtigen Pflegemaßnahmen dabei, Schädlingen und Rosenkrankheiten vorzubeugen. Der richtige Schnitt und eine angemessene Düngung (siehe unter Düngung) gehören zu den wichtigsten Faktoren einer gelungenen Rosenpflege.

 

Schnitt

 


Um einen schönen zweiten Blütenflor zu bekommen, ist es sinnvoll, verblühte Blüten zu entfernen. Dazu sollten Sie die komplette Dolde mit einem kleinen Teil des Triebes herausschneiden. Der Schnitt erfolgt dann ca. über dem ersten oder zweiten voll entwickelten fünfblättrigen Trieb.

 

Spätestens wenn alle Rosen verblüht sind, sollten Sie den Schönheitsschnitt vornehmen und alle verdorrten Blumen entfernen. Ihre Rose wird es Ihnen danken, denn jetzt kann sie ihre volle Kraft wieder in die Bildung von neuen Trieben und Blüten entwickeln, so wie man es auf dem Bild sieht.

 


Zum Herbst hin, können Sie verblühte Rosenblüten stehen lassen, da sie schöne und dekorative Hagebutten ausbilden.

 

 

 

Wildtriebe

 


Hin und wieder kommt es vor, dass aus der Unterlage der Rose oder des Rosenstammes unerwünschte Triebe ausgebildet werden. Diese Triebe werden Wildtriebe genannt. Sie schießen meistens sehr lang heraus und haben kleine hellgrüne Blätter. Am besten entfernt man diese, indem man die Erde an der Stelle ein wenig entfernt und den Trieb direkt an der Ansatzstelle der Wurzel abtrennt.


Gießen

Rosen sind Tiefwurzler. Das heißt, ihre Wurzeln dringen tief in den Boden ein und die Pflanze ist in der Lage, sich mit ausreichend Wasser zu versorgen. Eine zusätzliche Bewässerung ist allerdings dennoch in einigen Fällen notwendig. Zunächst einmal muss jede Rose, wenn sie frisch gepflanzt wurde, regelmäßig gewässert werden, denn die Rose hat noch keine tiefen Wurzeln, die sie mit ausreichend Wasser versorgen. Außerdem benötigt die Pflanze bei langen Trockenzeiten oder an trockenen Standorten eine zusätzliche Wässerung.

 

Bei der richtigen Bewässerung ist es außerdem wichtig, dass das Wasser auch dort ankommt wo es hinsoll, nämlich bei den Wurzeln, die tief in der Erde liegen. Das erreicht man am Besten, indem das Wasser langsam im Boden versickern kann, beispielsweise in dem Sie eine Tröpfchenbewässerung haben, den Gartenschlauch mit geringem Wasserdruck ins Beet heineinlegen oder auch mit der Gießkanne und ein wenig Geduld, die Rose behutsam wässern.

 

Am sinnvollsten ist es, Rosen in den frühen Morgenstunden zu gießen. Gerade im Sommer ist die Wahrscheinlichkeit dann nicht so groß, dass es zu Verbrennungen an der Pflanze kommt, da die Blätter noch nicht so stark von der Sonne aufgeheizt wurden. Generell sollten Sie nur den Boden wässern und nicht über die Blätter und Blüten gießen.

Die Häufigkeit der Wässerung richtet sich nach der Bodenbeschaffenheit. Ein trockener, sandiger Boden muss öfter gewässert werden als ein feuchter, lehmiger.

( Ausführlichere Infos dazu, unter Pflegetipps: Bewässerung -So finden Sie das richtige Mass)


Bodenbearbeitung

 

 


Bei der Bodenpflege ist es wichtig, dass die Pflanzerde regelmäßig oberflächlich aufgelockert wird. Dabei darf allerdings nicht zu nah und nicht zu tief an der Basis der Rosen in den Boden vorgedrungen werden, da die Wurzeln sonst beschädigt werden. Das Auflockern des Bodens hat mehrere Vorteile. Zunächst einmal wird die Belüftung des Bodens so verbessert, wodurch mehr Luft an die oberen Wurzeln gelangt und dadurch förderlich für das Wachstum der Rosenpflanze ist.

Außerdem wird das Kapillarsystem im Boden unterbrochen, wodurch das Wasser langsamer verdunstet und der Boden nicht so schnell austrocknen kann. Zuletzt hat es natürlich auch den praktischen Vorteil, dass Unkraut im Rosenbeet nicht so leicht anwächst.